REGIONALSORTEN-PROJEKT

Die Züchter:

Am Keyserlingk-Institut wurden in Zusammenarbeit mit biologisch-dynamischen Höfen aus langjährig gepflegten Hofsorten neue Weizen- und Roggensorten für die Bodenseeregion entwickelt.

Die Bauern:

Das Brotgetreide wird in der Bodenseelandschaft auf biologisch-dynamischen Höfen umweltbewusst angebaut.

Die Bäcker:

Die Ernte wird in Handwerksbetrieben der Region schonend zu einer Vielfalt von Broten verbacken.

Der Handel:

Der Naturkosthandel unterstützt das Regionalsortenprojekt durch Angebot und sachgemäße Werbung.

Der Kunde:

Als Kunde  im Naturkostladen können Sie sich durch den Kauf dieses geschmackvollen und bekömmlichen Brotes aktiv in diese Gemeinschaft mit einbringen.
10 ct je kg Backweizen fließen zurück in die Züchtung, um die Erhaltung und Weiterentwicklung der schon vorhandenen Sorten zu ermöglichen.

Das Regionalsortenprojekt:

Wer kann sich am Regionalsortenprojekt beteiligen?

Es handelt sich am Bodensee um biologisch-dynamische Höfe. Die Bauern sind Mitglieder im Verein zur Förderung der Saatgutforschung. Die Bäcker haben eine Demeter-Anerkennung. Die Zusammenarbeit in der Gemeinschaft ist durch Verträge intern geregelt (Saatgut, Verwendung der Ernte, Vermarktung der Produkte und Lizenz).

 

Das Saatgut:

Basissaatgut wird vom Keyserlingk-Institut bereitgestellt und ein Jahr vorvermehrt. Einige Höfe übernehmen die weitere Saatgutvermehrung. Saatgut kann nur innerhalb der Gemeinschaft abgegeben werden. Eine Genehmigung dafür wurde vom Bundessortenamt erteilt.

Die Ernte:

Die Ernte wird von den beteiligten Bäckereien und eventuell anderen angegliederten verarbeitenden Betrieben aufgenommen.

 

Die Produkte:

Die Produkte werden unter einem gemeinsamen Warenzeichen in den Handel gebracht. Dies beinhaltet den regionalen Getreideanbau und die regionale Verarbeitung, besonders aber die Sortenentwicklung auf biologisch-dynamischer Grundlage in der Bodenseeregion. Auch biologisch-dynamische Hofsortenpflege ist ein der Züchtung adäquates Qualitätsmerkmal.

 

Lizenzen:

Bei der geringen Anbaufläche lässt sich die Sortenerhaltung nicht über den Saatgutpreis finanzieren, wohl aber durch einen etwas höheren Preis der Brote im Laden. Dieser wird über einen höheren Einkaufspreis des Getreides von den Bäckern vorfinanziert.