Aktuell - aus aller Welt

Studien zu Glyphosat dürfen nicht geheimgehalten werden

7. März 2019

Grüner Erfolg vor dem EuGH: Studien zu Glyphosat dürfen nicht geheimgehalten werden.

Soeben hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) der Klage der Grünen Europaabgeordneten Heide Hautala, Michéle Rivasi, Benedek Jávor und Bart Staes auf die Veröffentlichung von Studien zum Krebsrisiko durch Glyphosat stattgegeben. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte sich geweigert, zentrale Teile jener Studien zu veröffentlichen, auf deren Grundlage die EFSA Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hatte. Die EFSA und die Pestizidhersteller Monsanto und Cheminova hatten argumentiert, eine vollständige Veröffentlichung der Studien würde ... (>> weiterlesen)

Pressemitteilung zur Gerichtsentscheidung

Keine Patentierung von Pflanzen und Tieren

Aufruf an den Präsidenten des Europäischen Patentamtes

 

Gemeinsamer Aufruf zur Protestaktion am Europäischen Patentamt

Forderung nach sofortigem Stopp der Patentierung herkömmlicher Züchtung

19. Februar 2019 / Über 20 Organisationen rufen zu einer gemeinsamen Protestaktion am Europäischen Patentamt (EPA) am 27. März in München auf. An diesem Tag trifft sich der Verwaltungsrat des EPA, in dem die 38 Vertragsstaaten vertreten sind. Auf der Agenda: Patente auf Pflanzen und Tiere aus herkömmlicher Züchtung. Zu den Beratungen des Verwaltungsrates ist nur die Industrie eingeladen. Die Organisationen wollen mit ihrem Aufruf sicherstellen, dass die Interessen der Allgemeinheit nicht außen vor bleiben.

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Neue Gentechnik

siehe auch:

Die neue Art der Gentechnik (Genome Editing), z.B. mit der CRISPR-Cas Methode
(siehe z.B http://www.transgen.de/lexikon/1845.crispr-cas.html)
soll nach dem Willen der Züchterlobby nicht deklarierungspflichtig sein, so dass man dann auch nicht weiss, was auf dem Nachbarfeld wächst – für den biologischen Landbau ein ernsthaftes Problem. Andererseits soll die Methode patentierbar sein, weil sie eben doch Gentechnik ist. 

 

Saatgut - Gemeingut

Saatgut, einerseits ein Kulturgut seit Jahrtausenden, andererseits in Besitz genommen durch Patentierung und fragwürdige Züchtungsmethoden. Welche Rechtsformen sind nötig, damit Sorten und Saatgut so weiterentwickelt werden können, dass sie im besten Sinne gemeinnützig bleiben?

Wie soll Züchtung finanziert werden, wenn sie frei bleiben soll von wirtschaftlichen Zwängen der Gewinnmaximierung?

Saatgut - Gemeingut,

eine umfassende Studie zum Thema Züchtung und Saatgut zwischen Wirtschaft, Recht und Kultur von Johannes Wirz, Peter Kunz und Ueli Hurter

Bezugsquellen siehe: Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum und Getreidezüchtung Peter Kunz

Nachrichten vom Mon$anto Tribunal

Das Demeter-Phänomen

... ein Blick mit künstlerischem Auge auf die biologisch-dynamische Landwirtschaft -

erschienen im Elster-Verlag, Zürich:

Matthias Mochner

Das Demeter-Phänomen

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft - ein Weg aus der Sackgasse der Agrochemie

 

20 Jahre Saatgutfonds

Das 20-jährige Bestehen des Saatgutfonds wurde am 30. Januar bei der Saatguttagung in Kassel gefeiert. Hierzu diese Pressemeldung.

Wir danken Albert Fink und Dirk Lücke für den vorausschauenden Blick und die Initiative zur Gründung des Saatgutfonds! Und wir danken Oliver Willing, der den Fonds gross gemacht hat!

Es ist ein Segen, dass durch diese Initiative im Saatgutfonds - mit finanzieller Hilfe anderen Stiftungen und vielen kleinen und grossen Spenden - ein wesentlicher Teil der unabhängigen, gemeinnützigen Züchtungsarbeit für den ökologischen Landbau geleistet werden kann.  ... bei Gemüsezüchtern, Apfelzüchtern, Getreidezüchtern ...